Spielbericht
Den ersten Abschluss der Partie in Rielasingen verzeichnete der FC Bodman-Ludwigshafen nach wenigen Minuten durch Gruber. Dennoch wurde schnell klar, dass sich die Heimelf an diesem Tag einiges vorgenommen hatte. Die Reserve des FC Rielasingen-Arlen gewann eine Vielzahl an Zweikämpfen und wirkte deutlich robuster als die Gäste. Torchancen blieben bis zur 20. Minute Mangelware, bis sich Tizian Weh im Mittelfeld entschlossen durchsetzte und den Ball aus 20 Metern unhaltbar für FC Torhüter Heiser im Netz unterbrachte. Auch in der Folge blieb die Heimelf am Drücker, gegen nun sehr zaghaft agierende Gäste. Über viele Stationen im und um den FC Sechzehner gelangte der Ball zu Domenico Del Mondo, dessen Schuss etwas glücklich, da abgefälscht, den Weg ins lange Eck zum 2:0 fand. Die Angriffe des FC Bodman-Ludwigshafen verpufften. Lediglich eine Chance durch Alexander Frey war zu verbuchen, als die Heimelf den Ball im Spielaufbau verloren hatte. So ging eine der schwächsten Halbzeiten der bisherigen Saison zu Ende.
Die zweite Halbzeit begann direkt mit einem Nackenschlag. Wieder ging es für die Heimelf zu einfach ein Tor zu erzielen. Adrian Schaal konnte den ersten Abschluss per Grätsche noch blocken. Der Ball landete allerdings erneut beim Gegner, der nur noch querlegen musste. Tizian Weh hatte wenig Mühe seinen zweiten Treffer zu erzielen. Nun erst schienen die Gäste im Spiel angekommen zu sein. Nach einem Freistoß traf Bahadir aus dem Gewühl heraus zum 3:1. Der Ball lief nun besser in den Reihen und insbesondere die Zweikampfführung war stark verbessert. Kurz nach dem 3:1 gab es eine Möglichkeit durch einen Blessing-Freistoß von der Sechzehnerkante, der allerdings vom Rielasinger Torhüter entschärft werden konnte. Die Gäste rannten nun an, schafften es aber insgesamt zu selten, die konzentriert und energisch verteidigende Heimdefensive zu überspielen. Gefährlich waren meist nur Freistöße oder Eckbälle. Die beste Chance hatte Gruber, der aus kurzer Distanz jedoch deutlich drüber schoss. So ging das Spiel dem Ende entgegen. Unschöne Szenen kurz vor dem Abpfiff, als sich zwei Spieler ein Privatduell leisteten, das eine Rudelbildung zur Folge hatte. Als sich die Szenerie beruhigt hatte, pfiff die sehr gute leitende Schiedsrichterin zu einem verdienten Sieg der Heimelf ab, die an diesem Tag den größeren Siegeswillen an den Tag legte.